Menschen bewegen sich in Systemen.

Wir werden im Familiensystem groß gezogen.
Später gehen wir zur Arbeit, auf der ganz oft eigene Regeln und Normen herrschen.

Dabei sind wir stets umgeben von einem gesellschaftlichen System,
welches geprägt ist von verschiedenen formellen und informellen Werten und Konventionen.

Das wohl prägendste System,
in dem sich das Individuum bewegt,
ist das Familiensystem.

Eltern geben ihren Kinder bewusst und unbewusst viel mit auf den Weg.

Gelebte Werte und Normen, Weltbild oder Religion. Lebt die Kernfamilie für sich oder ist sie Teil einer Großfamilie? Ist der Kontakt zu Verwandten wichtig oder nicht?

Wie die Eltern Partnerschaft leben, ihre Zuneigung zeigen und streiten, beeinflusst maßgeblich wie die Kinder später selbst ihre Beziehungen leben.

 

Moderne Patchwork Familie, bei dem das orangefarbene Kind in zwei Familien aufwächst.

Das Familiensystem bietet Kindern und Heranwachsenden einen geschützten Rahmen, um eigenes Verhalten und Grenzen zu erlernen.

Aber auch wie zwischenmenschliche Beziehungen funktionieren.

Wegen einem Streit hören Eltern nicht auf,
ihre Kinder oder sich gegenseitig zu lieben.

Im Familienalltag gibt es genügend Ausgangspunkte für Reibung und Konflikte.
Wir tendieren dazu, dies als etwas Negatives zu betrachten.

Aber Konflikte erlauben aber auch immer persönliches Wachstum aller Beteiligten.

Zwar brechen die Hierarchien in der modernen Arbeitswelt in vielen Unternehmen auf und es wird sich an flachen Hierarchien probiert.
Aber dies ist nicht die Regel.

In vielen mittelständischen Unternehmen nehmen Führungskräfte eine übergeordnete Funktion ein. Und werden oft Ihrer Rolle bei der Personalführung nicht gerecht.

Der Weg vieler Führungskräfte ist, dass sie gut in einer Sachbearbeitungsposition oder im Projektmanagement waren.

Aber Mitarbeiterführung ist - entgegen der Vorurteile - eine Position, die vor allen soziale- und kommunikative Fähigkeiten benötigt.

Verschärft wird dieses Problem durch die Praxis, jene zu Führungskräften zu befördern, die sich in den Vordergrund drängeln und laut ich schreien, anstatt die wirklich passende Person für die Stelle zu finden.

 

Stark hierarchisch ausgeprägter Arbeitsplatz


Egal ob es an der Führungskraft liegt, an der Tätigkeit als solchen oder an den Mitarbeitern - der Arbeitsplatz bietet viele Schnittstellen für Unzufriedenheit.

Das Leben ist zu kurz, um an einen schlechten Arbeitsplatz zu versauern.

Im Coaching können wir Ihre Situation näher beleuchten und Sie können dann erwägen, ob Sie nur den Arbeitgeber wechseln möchten oder wie Sie weiter vorgehen möchten.

Von links: Quer-Folger Bewegung, ein Wohlhabender der oberen 10%, Öko-Aktivisten

In der Mitte: Ein Individuum mit Partner, Freunden und Bekannten

Hinten rechts, die “normale” breite Masse der Gesellschaft

Vorne Rechts: Ein Wutbürger

 

Die letzte Ebene, die sich beleuchten lässt, ist die Gesellschafts-Ebene.

In welcher Gesellschaftsform lebt das Individuum?

In welchen sozialen Milieu bewegt es sich?

Welche Werte u. Normen sind der Gesellschaft wichtig?
(Pünktlichkeit in Deutschland, so mal als Beispiel)

Welche Werte und Normen werden gelebt, toleriert, geachtet?

Als Systemiker schauen wir nie nur auf eine Ebene, sondern versuchen den Menschen in all seinen Facetten und in seiner Ganzheit wahrzunehmen.